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USS Franklin in Schräglage nach einem japanischen Bombenangriff (März 1945)
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Der Pazifikkrieg zwischen 1941 und 1945 während des Zweiten Weltkriegs, war der Krieg zwischen den kaiserlichen japanischen Truppen und den Vereinigte Staaten Amerika. Er begann nachdem Angriff auf Pearl Harbor am 7.12 1941.
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Der Pazifikkrieg unterschied sich in vielen Punkten vom Krieg in Europa. Während sich die Vereinigte Staaten Amerika und Japan zumeist auf dem Wasser Gefechte lieferten (großangelegte Schlachten gab es ca. in China und Burma), verlief der Zweite Weltkrieg in Europa meist auf dem Festland. In der Pazifikregion wurde, wenn auf Land, meist in unwegsamen Regenwaldgebieten gekämpft, weshalb auch zumeist kein schweres Gerät wie z.B. Panzer eingesetzt wurden.
Nachdem Japan den Vereinigte Staaten Amerika den Krieg erklärt hatte, drang es weiter nach Süden vor und besetzte unter dem Motto Asien den Asiaten europäische und amerikanische Kolonien (z.B. Hongkong, Philippinen)
Innerhalb von 4 Monaten (Dezember-März) hatten japanische Truppen ganz Indochina und einen Großteil des Pazifiks mit etwa 450 Millionen Menschen unter ihrer Kontrolle. Dies war die größte Ausdehnung in der Geschichte Japans.
1942, nach der Schlacht um Midway und der Schlacht im Korallenmeer, änderte sich jedoch die Situation, amerikanische Truppen konnten ein weiteres Vordringen Japans verhindern. In weiterer Folge wurden vier japanische Flugzeugträger versenkt und damit deren Flotte empfindlich geschwächt.
Damit war eine Isolierung Australiens von Amerika vereitelt (Japan befürchtete, dass die Vereinigte Staaten Amerika in Australien einen großen Militärstützpunkt errichten könnten, um so einen strategischen Vorteil in dem Verlauf des Krieges zu besitzen), und US-Truppen konnten weiter in japanisches Gebiet vordringen.
1945 warfen die Vereinigte Staaten Amerika Atombomben über Hiroshima und Nagasaki ab.
Sechs Tage nachdem Abwurf der 2. Atombombe kapitulierte Japan. Somit war der Pazifikkrieg beendet.
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Anfang des 20. Jahrhunderts war der Großteil Ostasiens und des Pazifiks unter der Herrschaft europäischer und amerikanischer Kolonialmächte; z.B. Vietnam (Frankreich), Philippinen (Vereinigte Staaten Amerika), Hawaii (Vereinigte Staaten Amerika), Indonesien (Niederlande), Malaya (Großbritannien). Korea und Taiwan waren japanische Kolonien.
Japan war vor dem Pazifikkrieg bereits an mehreren Kriegen beteiligt gewesen. Unter Tenno Taisho kämpfte Japan an der Seite der Alliierten in dem Ersten Weltkrieg, bei dem Japan Kolonien des deutschen Kaiserreichs einnehmen konnte, wie zu dem Beispiel Tsingtau. Etwa zehn Jahre zuvor kam es wegen Streitigkeiten um die Mandschurei zu dem Russisch-Japanischen Krieg (1904-1905).
Nachdem es nicht gelang, die Wirtschaftskrise ab 1929 in dem Rahmen der weltwirtschaftlichen Lage einzudämmen, wurden verstärkt Stimmen laut, die eine territoriale Expansion als Lösung der Probleme sahen.
Ab den 1930er Jahren erlangten Militärs verstärkt Kontrolle über die Regierung, einschließlich das Amt des Premierministers. Politische Gegner wurden verfolgt, Medien zensiert. Der aggressive Einsatz für eine Neuordnung der Pazifikregion hatte vorgeblich zu dem Absicht, die Ausbeutung der asiatischen Länder und Kolonien durch westliche, europäische Staaten zu verhindern.
Das Hauptinteresse der japanischen Expansion galt China, dessen Region Mandschurei bereits 1931 annektiert und zu dem Protektorat Mandschuko erklärt wurde. Aufgrund internationaler Proteste über das Vorgehen in China trat Japan 1933 aus dem Völkerbund aus, 1936 schloss es sich dem Antikominternpakt an.
Am 7.07 1937 landeten japanische Truppen erneut an der Küste Chinas, es kam zu dem Feuergefecht an der Marco-Polo-Brücke. Infolgedessen begann nach einem kurzzeitigen Waffenstillstand am 25.07 1937 der Zweite Sino-Japanische Krieg, der bis 1945 andauern sollte.
Im März 1938 verabschiedete Japan das Nationale Mobilisierungsgesetz, welches alle wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekte auf eine effizientere Kriegsführung konzentrierte. Hoffnungen auf eine friedliche Lösung des Konfliktes mit China kamen auf, als Ugaki Kazushige , ein ehemaliger General und Gegner weiterer Eskalationen, in dem Mai des selben Jahres Außenminister wurde. Doch statt eine Beruhigung der Lage zu erreichen, kam es zu erneuten Streitigkeiten mit der Sowjetunion um die Mandschurei und in der Folge zu dem Russisch-Japanischen Grenzkrieg .
Pazifik in dem August 1942
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Da Japans wirtschaftliche Zukunft vor allem von Rohstofflieferungen aus Kolonien Großbritanniens und Frankreichs abhing, nutzten sie den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Europa und erpresste von Großbritannien die Sperrung der
Burmastraße , um die chinesischen Truppen vom Nachschub abzuschneiden. Außerdem setzte Japan in Nanking Wang Tsching-wei als Chef einer Marionettenregierung ein und erhielt vom Vichy-Regime die Zustimmung zur Besetzung Vietnams, damals noch Indochina.
In der Folge verhängten die Vereinigte Staaten Amerika und Großbritannien ein Embargo und froren die finanziellen Mittel Japans ein.
Am 27.09 1940 unterzeichnete Japan den Dreimächtepakt mit Deutschland und Italien, der den bestehenden Antikominternpakt um gegenseitige militärische Unterstützung erweiterte. Damit verwarf der japanische Kaiser seine noch am 5.09 1939 verkündete Neutralität und unterstrich seine aggressive Außenpolitik vor allem gegenüber China.
Den Forderungen der Vereinigte Staaten Amerika, China zu verlassen, kam Japan nicht nach. Wegen des Embargos Großbritanniens und der Vereinigte Staaten Amerika und weil Japan von den Rohstofflieferungen der europäischen Verbündeten abgeschnitten war, blieb ein Krieg mit den Vereinigte Staaten Amerika und Großbritannien die einzige Alternative zu dem Verlust des Reiches.
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In seiner größten Ausdehnung erstreckte sich das Kriegsgebiet mit einem Radius von etwa 5 Tausend km in dem Pazifischen Ozean. In dem Norden reichte es bis an die sowjetische Grenze, in dem Westen bis nach Burma und Sumatra. In dem Süden grenzte das Kriegsgebiet bis etwa 200 km vor der Küste Australiens, in dem Osten bis an den Militärstützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii. Meist wurde zu Wasser gekämpft, an Land erwartete die Soldaten in der Regel bewaldetet Sumpfgebiete, die den Einsatz von Panzern und schweren Geschützen behinderten.
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Angriff auf Pearl Harbor und Kriegserklärung der Vereinigte Staaten Amerika | |
Mit dem Angriff auf den US-amerikanischen Marinestützpunkt Pearl Harbor am Morgen des 7.12 1941 eröffneten Flugzeuge der japanischen Marine den Krieg in dem Pazifik. Die scheinbar unvorbereiteten US-Truppen erlitten dabei eine schwere Niederlage, was den Vereinigte Staaten Amerika einen Anlass gab, sich aktiv am Zweiten Weltkrieg zu beteiligen.
Bis zu jenem Tag hatte der Stützpunkt auf Hawaii aufgrund der großen Entfernung zu Japan als unangreifbar gegolten.
Brennendes, sinkendes Wrack der USS Shaw
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Zerstörte Flugzeuge nachdem Angriff
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Quellen neueren Datums belegen allerdings, dass die US-Geheimdienste mindestens drei Wochen vor dem Angriff über die Pläne Japans informiert waren und alle bis auf die Marinestreitkräfte vom bevorstehenden Angriff wussten.
Um 3.42 Uhr sichtete der Minenräumer Condor ein Periskop eines U-Bootes vor Honolulu, woraufhin 18 Aufklärer nach Pearl Harbor geschickt wurden. Um 6.10 erteilte Vizeadmiral Nagumo den Angriffsbefehl, die erste Angriffswelle erreichte gegen 7.45 Uhr die Küste Oahus. Die ersten Toten des Krieges gibt es bereits eine Stunde vorher, bei einem Angriff auf den Zerstörer Ward starben zwei japanische Besatzungsmitglieder in ihrem U-Boot.
Nachdem sich die letzten japanischen Flugzeuge gegen 13:00 Uhr Ortszeit entfernt hatten, war ein Teil der Militärbasis und der in dem Hafen liegenden Schiffe mindestens schwer beschädigt.
Die Bilanzen über den Angriff auf Pearl Harbor sind jedoch vielfach widersprüchlich. Dies liegt daran, dass unbedeutende Schiffe häufig nicht mitgezählt wurden oder es Unstimmigkeiten bei der Zählung von beschädigten oder zerstörten Schiffen gab. Die Toten und Verwundeten wurden teilweise getrennt nach Zivilisten, Marine- und Armee-Zugehörigkeit erfasst, in machen Bilanzen wurden die zivilen Opfer gar nicht erfasst. Jedoch kann man davon ausgehen, dass auf amerikanischer Seite etwa 2400 Menschen starben und etwa 160 Flugzeuge zerstört wurden. Auf japanischer Seite wurden etwa 30 Flugzeuge angeschossen, 65 Soldaten starben.
Auch wenn der Angriff auf Pearl Harbor die US-Marine hart traf, konnten die Japaner ihr wichtigsteAbsicht, die Flugzeugträger, nicht zerstören, da dieser kurz zuvor zu einer Übung ausgelaufen war. Außerdem blieben fast alle Treibstofftanks und Werften unbeschädigt, deren Zerstörung eine amerikanische Gegenoffensive um lange Zeit verzögert hätte.
Einen Tag später unterzeichnete Franklin D. Roosevelt die Kriegserklärung an Japan und besiegelte damit den Eintritt der Vereinigte Staaten Amerika in den Zweiten Weltkrieg.
Siehe auch: Angriff auf Pearl Harbor
Buch-Tipp: Das flammende Kreuz Man muss einfach durch . . . Dieser fünfte Teil der Highland-Sage gehört nachdem etwas langatmigen Anfang von der Handlungsfülle her dann insgesamt doch wieder zu den besseren Teilen, wenn es auch nicht unbedingt überragend zu bezeichnen ist. Zu Beginn war ich doch ab und zu versucht, das Buch wegzulegen, weil die Handlung dann und wann einfach zu... |
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Die Japaner hatten nun einen entscheidenden Vorteil: Sie besaßen die Luft- und Seehoheit gegen die dezimierten und geschockten Amerikaner. Großbritannien war mit Voranschreiten des Krieges in Europa mehr und mehr gezwungen, seine Kräfte gegen Deutschland und Italien zu konzentrieren.
So konnte die japanische Armee ihre Strategie der blitzschnellen Überraschungsangriffe weiter fortführen.
Bereits wenige Stunden nachdem gelungenen Gefecht auf Pearl Harbor starteten japanische Truppen eine großangelegte Offensive in Südostasien. Am 8. Dezember beginnen die Japaner ihre Offensive gegen die britische Kolonie Hongkong, die am 25. Dezember vollständig besetzt wurde. In kurzer Zeit besetzen japnische Truppen auch die malaiische Halbinsel und Luzon, die Hauptinsel der Philippinen.
Bis zu dem Frühjahr 1942 konnten in weiteren Blitzoffensiven gegen die sich zurückziehenden Amerikaner und Briten große Teile Süodstasiens erobert werden. Darunter befanden sich etwa die Philippinen (bis 6. Mai), Singapur (15. Februar), Neu-Guinea (6. März) und Burma (20. Mai).
Von größtem Interesse für die japanischen Truppen waren die Ölfelder Sumatras und Borneos, denn der anhaltende Krieg ließ langsam die Ölreserven knapp werden.
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Nachdem eine Konfrontation in Asien nicht mehr zu vermeiden war, verlegte die britische Marine zu dem Schutz ihrer Kolonien mehrere Schlachtschiffe, darunter die Prince of Wales und die Repulse, nach Ostasien. Nach Eintreffen in dem Hafen von Singapur am 27.10 1941 bildeten sie zusammen mit den Zerstörern Electra, Express, Tenedos und Vampire die Force Z.
Am 8.12 1941 gegen 17.35 Uhr machte sich die Force Z auf den Weg in den Golf von Siam, um ein weiteres Vordringen japanischer Truppen zu verhindern.
Am Abend des 9.12 wurde die Flotte von einem japanischen U-Boot östlich der Insel Anamba gesichtet. Darum entschied sich Admiral Sir Tom Phillips für ein Täuschungsmanöver, bei dem der Zerstörer Tenedos wieder in Richtung Singapur steuerte. Die restlichen Schiffe behielten ihren Kurs zunächst bei, bis sie gegen 20.15 Uhr bei Khota Baru ebenfalls Richtung Singapur abdrehten. Die kurz darauf eingetroffenen Aufklärungsflugzeuge der Japaner fanden nun keine Schiffe mehr vor.
Um etwa 1 Uhr erhielt Pillips die Nachricht, dass die japanische Armee bei Kuantan gelandet sein soll, was sich jedoch später als Falle herausstellen sollte. Darauhin steuerte die Force Z wieder nach Norden, in Richtung der malaiischen Halbinsel. Phillips informierte aber den Stützpunkt in Singapur nicht über seine Kursänderung.
Gegen 2.20 Uhr wurde die Flotte von einem japanischen U-Boot entdeckt und erfolglos angegriffen. Admiral Phillips brach daraufhin den Einsatz ab, da auch die erhoffte Luftunterstützung ausblieb.
Die schwer beschädigte, sinkende Prince of Wales
Die Besatzung des U-Bootes meldete das Gefecht jedoch an Admiral Kondo, der mehreren Kreuzer befahl, die Force Z anzugreifen. Da jedoch die Kreuzer die britischen Schiffe nicht mehr einholen konnten, änderte Kondo seinen Plan: In dem Morgengrauen sollten etwa 90 Bomber und Torpedoflugzeuge die britische Flotte attackieren.
Um 8.00 Uhr am 10.12 erreichte die Force Z Kuantan. Phillips musste aber feststellen, dass keine japanischen Ladungsoperationen in dem Gange waren. Darum beschloss er, die Küste entlang zu fahren.
Um etwa 11.00 Uhr erfassten zehn Flugzeuge des 22. Marine-Fliegergeschwaders die Force Z, weitere 27 Bomber und 61 mit Torpedos bewaffnete Flugzeuge folgten kurze Zeit später. Trotz Bemühungen auszuweichen wurde die Prince of Wales schwer getroffen und von zwei Explosionen bis zur Manövrierunfähigkeit beschädigt. Die Luftabwehr feuerte pausenlos, konnte jedoch nichts gegen die japanische Übermacht ausrichten. Die leichter gepanzerte Repulse konnte sich zwar anfangs aus dem Gefecht heraushalten, als sie jedoch von einem Torpedo getroffen wurde, war auch sie nicht mehr seetüchtig.
Nach insgesamt sieben japanischen Angriffswellen sanken die Repulse und die Prince of Wales. 327 Besatzungsmitglieder starben, darunter auch Admiral Phillips.
Buch-Tipp: Der Ruf der Trommel. Band 4 der Highland-Saga. Am Anfang schwach, doch dann. . wird dieser Roman der Highland Saga stets spannender. Ein Glück, denn ich habe mich durch die ersten Seiten schier hindurchquälen müssen, ca. zu dem Ende hin gewinnt der Roman außerordentlich an Spannung. Also, es lohnt sich, dran zu bleiben.
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Seit der großen schlacht am Ende der "Trolle" ist ein Jahr vergangen. Die Trolle leben wieder unter der Erde, während Sten cal Dabran versucht, Frieden zwischen den Wlachaken und... |
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Seit Kriegsbeginn mussten die US-Truppen weitere Niederlagen einstecken und konnten den Vormarsch der Japaner nicht stoppen. Um jedoch in einer relativ frühen Phase des Krieges bereits eine Wende zu erreichen, berieten hochrangige Militärs die Möglichkeit, mit Bombern das Japanische Festland zu erreichen.
Siehe auch: Doolittle Raid
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